26. August 2013
von Arvid Galka
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World of Websites: Dataveyes

Dataveyes.com

Dataveyes ist ein vierköpfiges Design-Team, welches sich zur Aufgabe gemacht haben, interaktive Informationsgrafiken (kurz: Infografik) zu planen, gestalten und umzusetzen. Infografiken haben den Anspruch, Gesamtzusammenhänge einfach und übersichtlich zu visualisieren, wodurch das bessere Verständnis von komplexen Zusammenhängen gewährleistet werden soll.

Die Internetpräsenz des Firmen-Start-Ups folgt den Anspüchen einer Infografik und setzt diese konsequent und überzeugend um. Durch den fast fensterfüllenden Inhaltsbereich bekommen die Inhalte genug Weißraum, um sinnvoll zur Geltung kommen zu können. Die Navigationspunkte am linken Browserrand – durch gut unterscheidbare sowie klare Farben unterteilt – sind von eins bis sieben durchnummeriert. Jeder dieser Punkte hält nähere Informationen zu dataveyes bereit. Die Nutzerführung profitiert von der sehr schnell zu findenden Navigation sowie der Nummerierung derselben. Die Bedienung der Webseite ist intuitiv und macht spaß.

Zur Webseite: www.dataveyes.com

11. Juli 2013
von Arvid Galka
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World of Websites: Cyclemon

Die beiden französischen Illustratoren sowie Web- und Motiondesigner Thomas Pomarelle und Romain Bourdieux haben anlässlich der diesjährigen 100. Austragung der Tour de France eine Webseite geschaffen, die optisch und inhaltlich überzeugt.

Die Tour de France begann am 29. Juni 2013 in Porto-Vecchio und wird am 21. Juli 2013 nach 21 Etappen traditionsgemäß auf der Avenue des Champs-Élysées in Paris enden. Die bei dieser Tour zurückgelegte Gesamtstrecke wird 3.360 Kilometer betragen.

Die Webseite gibt sich inhaltlich einem Experiment hin. Die beiden Illustratoren haben grafisch hochwertige Illustrationen von verschiedensten Fahrradtypen erstellt und diesen dann Personengruppen zugewiesen, die entsprechende Fahrräder wohl häufiger benutzen. Diese Zuordnung darf auch ruhig mit einem Augenzwinkern betrachtet werden, obwohl einige Zuordnungen durchaus stimmig erscheinen.

Die Grafiken sind hochwertig, klar und aufs wesentliche reduziert. Die dezenten Hintergrundillustrationen unterstützen die Zuordnungen. Die verschiedenen Fahrräder sind durch großzügige Farbflächen voneinander getrennt und durch die einfache Scrollnavigation wird die Übersichtlichkeit verstärkt. Fahrrad-Liebhaber können die Illustrationen auch als gedrucktes Exemplar bestellen. Diese Webseite ist einen Blick wert. Interessant ist es allemale herauszufinden, ich welche Gruppe man selbst einsortiert wurde.

Zur Webseite: www.cyclemon.com

6. Juli 2013
von Danny Micheel
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Hammer!

Tatsächlich geht es wirklich nur um einen Hammer. Einen Hammer gefertigt aus Panzerstahl und nachhaltig gewirtschaftem Hickory-Holz. Ein Hammer produziert von Hornbach in der limitierten Auflage von 7.000 Stück. „Gemacht für die Ewigkeit.“, wie Hornbach großspurig vermeldet.

Hin oder her, ob man einen Hammer aus Panzerstahl wirklich braucht oder nicht – jedenfalls hat sich Hornbach reichlich Mühe gegeben mit der Verpackung des Hammer.

Während die Verpackung von Außen schlicht gehalten ist – lediglich mit dem Aufdruck des Hammers und hinten eine rudimentäre Karte –, zeigt das Innenleben mehr als nur den Hammer. Neben Produktionsfotos findet sich auch noch eine „Zeitung“, die comichaft und in Hornbachfarben erklärt, wie die Hämmer produziert wurden. Sehr informativ, aber vor allem sehr schön aufbereitet.

Fotos hier: Design Made in Germany – Hornbach Hammer

Passend dazu gibt es auch eine kleine Microsite: Hornbach Hammer

25. Juni 2013
von Arvid Galka
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World of Websites: Lovely Messages

Der britische Software-Entwickler Dan Forys entwickelt in seiner Freizeit kleine Websites, die ihm zur Schulung seiner eigenen Fertigkeiten dienen. Kennen muss man Dan Forys nicht unbedingt, aber eines seiner Webprojekte sollte man sich unbedingt mal anschauen.

Seine in HTML5 und JavaScript programmierte Webseite LovelyMessages ist eine kleine feine Anwendung. Man kann entweder freihändig mit der Maus etwas schreiben oder ein Bildchen malen, kann aber auch über ein Eingabefeld einen kurzen Text eingeben. Durch einen Klick wird dann die “HTML 5 Magie” ausgelöst. Das so entstanden Werk kann man per Mail seinen Freunden präsentieren.

Die Erstellung des kleinen selbst gemachten Kunstwerkes ist schick umgesetzt. Ein niedlicher Spaß für Zwischendurch.

Zur Webseite: lovelymessag.es

7. Juni 2013
von Erik Zmudzinski
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Flicker mit radikalem Redesign

Flickr meldet sich mit einem lauten Knall zurück: Die Foto-Plattform hat ein großes Redesign bekommen und lockt die Nutzer jetzt mit sage und schreibe 1 Terabyte kostenlosem Speicherplatz für Fotos und kurze Videos.

Flickr Startseite

Facebook behauptet von sich selbst, das größte Social Network und auch die größte Foto-Community der Welt zu sein – die auch noch Instagram aufgekauft haben. Viele professionelle Fotografen gerade in den USA haben zugleich Google+ für sich entdeckt, das inzwischen mit Picasa vereinigt wurde. Demnach wird die Luft für das einst führende Flickr zusehends dünner. Jetzt greift die Yahoo-Tochter wieder an.

Das Redesign im Vergeleich

Flickr Vergleich

Neben dem neuen Outfit, ist vor allem der mächtig angewachsene kostenlose Speicherplatz erstaunlich: Während andere nur 15 GB bieten, habe man 70 Mal mehr. Google wurde zwar nicht genannt, aber es wurde auch so klar, in welche Richtung dieser Seitenhieb ging. Über 500.000 Fotos in „voller Auflösung“ könne man nun bei Flickr ablegen. Und den Speicherplatz kann man nicht nur für Fotos nutzen: Auch Videos in Full-HD mit jetzt bis zu drei Minuten Länge sind möglich.

Nicht zuletzt zeigte Flickr außerdem die neue Android-App für Smartphones und Tablets, die nun mit der bereits im Dezember aktualisierten iOS-App für iPhone und iPad gleichzieht. So werden hier jetzt ebenfalls Fotos in voller Auflösung in der App vorgehalten.

Flickrs Pro-Account gibt es weiterhin. Für 49,99 US-Dollar im Jahr wird man darüber alle Werbung auf der Seite los und bekommt statistische Auswertungen zu den eigenen Bildern. Wer gleich 499,99 US-Dollar auf den Tisch legt, kann seinen Speicherplatz auf 2 Terabyte verdoppeln.

Alles in allem ein sehr schöner Relaunch, der sehr viel Übersichtlichkeit schafft, die Anordnung der Bilder wirkt so wie eine Gallerie. Der neue Weg den Flickr gehen will wird schnell klar, man will sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren: Fotos
Und genau das wurde mit den reduzierten und sehr einfachen Design geschaffen.

Zur Website: http://www.flickr.com/

8. Mai 2013
von Arvid Galka
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World of Websites: TaoCommunity

TaoCommunity

 

Diese Website der TaoCommunity, einem Zusammenschluß aus mehreren Firmen, mit dem Hauptsitz auf den Philippinen, verfolgt ein ganz eigenes Navigationskonzept. Ähnlich der GoogleMaps wird man auf der Startseite von einer grafisch äußerst anspruchsvollen Stadtansicht begrüßt. Die Navigation durch die Stadt funktioniert genauso wie bei den GoogleMaps – also einfach mit der Maus die Karte in die gewünschte Richtung ziehen. In der Stadt verteilt finden sich mehrere Flächen, die wie übergroße Werbetafeln integriert wurden. Bei diesen kann man nähere Informationen zu der TaoCommunity finden. Besonders beeindruckend ist die Detailtiefe der Stadtkarte sowie die bloße Anzahl der verwendeten Elemente. Man kann sich vorstellen, dass die Entwicklung dieser Karte einige Zeit in Anspruch genommen hat.

Zur Webseite: www.taocommunity.com

12. April 2013
von Arvid Galka
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GEMA vs. YouTube

Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, kurz GEMA, liegt nun schon seit mehreren Jahren im (Rechts-)Streit mit Googles Videohosting-Portal YouTube. Dabei geht es um Gebühren, die YouTube an die GEMA zu zahlen hat. Beide Parteien konnten sich, trotz wiederholten Verhandlungen und auch Klagen, immer noch nicht einigen.

Auf diesen Umstand hin wurde von der Berliner Firma opendatacity.de eine Webseite ins Leben gerufen, die die aktuelle Situation der Top 1.000 Videos darstellen will. Der aktuelle Datensatz zeigt, dass 61,5 % aller Videos unter den Top 1.000 für Nutzer aus Deutschland gesperrt sind. OpenDataCity leitet die Infografik mit folgenden Worten ein: “In Deutschland jedoch sind über 60% der 1000 beliebtesten Videos nicht verfügbar, weil YouTube davon ausgeht, dass die Musikrechte „möglicherweise“ bei der Musikverwertungsgesellschaft GEMA liegen.

Den politischen Streit mal beiseite gelegt, ist es die Art der Datenaufbereitung, die an dieser Stelle vordergründig von Interesse ist. Man kann interaktiv verschiedene Filter auf die 1.000 Videos anwenden. So kann man sich beispielsweise anzeigen lassen, bei wievielen Videos es tatsächlich bestehende Rechteprobleme gibt oder aber wie hoch der Anteil der gesperrten Videos in anderen Ländern ist. Noch dazu gibt es drei verschiedene Sortierungsmöglichkeiten.

Man kann nur hoffen, dass der Streit zwischen GEMA und YouTube bald für alle Seiten zufriedenstellend gelöst wird.

Zur Webseite

28. März 2013
von Kevin Meinke
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Frohe Ostern 2013

Nun ist es ja wieder so weit – Ostern steht vor der Tür. Und auch in diesem Jahr feiert der Kölner Zoo dies mit einer neuen Plakatkampagne.

Die Plakate zeigen mit Tieren bemalte Ostereier. Diese wurden in ihren natürlichen Lebensraum gesetzt.

Mit diesen sehr detailierten Zeichnungen, lädt der Kölner Zoo nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene, zu einem schönen Osterausflug herzlich ein.

Verantwortlich für diese Kampagne war die Berliner Agentur Preuss und Preuss.

Zu den Plakaten vom letzten Jahr gehts hier.

8. März 2013
von Arvid Galka
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Google Search


So ziemlich jeder hat bereits mittels Google nach dem einen oder anderen Begriff gesucht. Was allerdings in der kurzen Zeit alles passiert, bevor einem letzendlich die Suchergebnisse angezeigt werden, wissen die Wenigsten.

Alles fängt mit der Indexierung an. Google schaut sich dabei jede Webseite an, folgt jedem einzelnen Link und erstellt daraus einen Index. Der Index hat eine Dateigröße von mehr als 100 Millionen Gigabyte (das sind knapp über 21 Millionen DVDs). Dabei hat Google rund 30.000.000.000.000 (30 Billionen) Webseiten durchsucht, deren Zahl täglich steigt.

Während der eigentlichen Suche wird dann durch verschiedene technische Maßnahmen der Index durchsucht, um genau das zu finden, wonach man gesucht bzw. was Google glaubt, wonach man gesucht hat.

Beeinflußt von mehr als 200 Faktoren werden anschließend die Suchergebnisse sortiert.

Erst nachdem dies alles geschehen ist, werden einem die Suchergebnisse angezeigt. Das dieser ganze Prozess von Googles Servern innerhalb von 1/8 Sekunde geschieht, klingt unglaublich.


Wirklich toll ist jedoch, dass Google diesen Prozess leicht verspielt, illustrativ hochwertig und einfach verständlich darstellt. Viele kleine Grafiken verbergen zusätzliche interessante Informationen. Einziger Nachteil ist, dass es die Webseite zur Zeit nur in Englisch gibt, angucken lohnt jedoch in jedem Fall.

Zur Webseite: GoogleSearch