11. Mai 2012
von Arvid Galka
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World of Websites: Projekt AMARIX

Projekt AMARIX

Die Sportbekleidungsfirma NIKE hatte hier eine durchaus sehenswerte Idee. Auf der Startseite steht frei übersetzt, dass das Projekt AMARIX ein super-geheimis Trainingskonzept ist, welches im Jahre 1978 von NIKE entwickelt wurde. Damals war es zu fortgeschritten, um es zu veröffentlichen, sodass es bis heute versteckt wurde.

Optisch im 70er-Jahre Stil gehalten, gibt der Schuh mit der vollen Haarpracht und dem roten Stirnband wertvolle Tipps, um sich Fit zu halten. Man kann auch eigene Texte eingeben, die dann vom Schuh gesprochen werden.

Zur Webseite: www.projectamarix.com

 

20. April 2012
von Arvid Galka
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World of Websites: Beautiful Web Type

Beautiful Web Type

Kürzlich berichteten wir über Googles Webfonts. Chad Mazzola, ein Designer aus Cambridge (Massachusetts, USA), hat aus der über 400 Schriften zählenden Bibliothek von Google einige Schriften herausgesucht, die aufgrund ihrer technischen und optischen Qualität näher betrachtet werden sollten.

Aufbereitet mit zur Anmutung der Schrift passenden Textpassagen werden die unterschiedlichen Schriften stilvoll in Szene gesetzt. Ein einfacher Klick auf das Schriftbeispiel reicht, um zum Google-Webfont-Archiv zu kommen.

Zur Webseite: www.hellohappy.org/beautiful-web-type

5. April 2012
von Arvid Galka
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Frohe Ostern

Nun ist es ja wieder so weit – Ostern steht vor der Tür. Dazu haben wir uns mal umgeschaut, was es für schöne Kampagnen zum Thema Ostern gibt. Gefunden haben wir eine tolle Plakatkampagne für den Kölner Zoo.

Für diese Kampagne wurde extra ein spezielles Kampagnen-Logo erstellt, welches eine Adaption des normalen Logos ist. Das normale Logo zeigt einen Elefanten als grüne Silhouette, statt den hier verwendeten Hasen.

Die dazugehörigen Plakate folgen der Thematik “Schlüpfen”. Gezeigt wird das Schlüpfen eines Flamingos, Krokodils und eines Pinguins. Die Zeichnungen wurden von Kindern gezeichnet, was den Motiven einen gewissen Charme verleiht und gleichzeitig die Zielgruppe der Kinder bzw. Familien anspricht.


Verantwortlich für diese Kampagne war die Berliner Agentur Preuss und Preuss.

2. April 2012
von Arvid Galka
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Versteckte Monster, verborgende Welten

April, April. Google hat sich wieder etwas neues ausgedacht. Seit gestern kann man sich Google Maps in der 8-Bit-Version anschauen.

Sitz der UVA Kommunikation und Medien GmbH

Vorbild dafür ist das 1986 in Japan (1989 in den USA) erschienende Konsolen-Rollenspiel Dragon Quest. Damals war die Grafik aufgrund der geringen Rechenleistung der Konsolen noch sehr einfach gehalten (siehe Bild unten, Quelle). Jedoch genießt diese Art der Darstellung seit einer Weile wieder ein leichtes Revival. So hat der Digital-Künstler Brett Camper bereits mehrere Karten im 8-Bit-Stil aufgebaut. Ein Beispiel für Berlin kann man sich hier anschauen.

Google hat zur Ankündigung seiner 8-Bit-Maps auch ein Promo-Video veröffentlicht, welches die Thematik des Google-Maps-8-Bit-Konsolenspiels humoristisch aufgreift. (Video in Englisch)

Googles Aprilscherz hört damit aber nicht auf. Überall auf der Karte sind Monster versteckt. Diese alle zu finden ist sicherlich eine zeitraubende Unternehmung, jedoch haben sich einige fleißige freiwillige gefunden und eine Liste aller versteckten Monster zusammengetragen. Hier gehts zur Monster-Liste.

Man kann nur hoffen, dass uns diese detailverliebte Hommage an die Spieleklassiker der 80er Jahre noch lange erhalten bleibt. Wir haben hier noch eine kleine Bildergalerie zusammengestellt.


26. März 2012
von Arvid Galka
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„Times“ to say Goodbye!

Typographie im Internet war lange ein Grauen. Gefühlt gab es nur vier Schriften im Netz (Times, Arial, Verdana und Comic Sans) und allesamt nicht unbedingt Lieblinge von Gestaltern – aber zumindest waren sie Websicher.

Woran lag es? Bis vor wenigen Jahren war es fast nur möglich Schriften im Internet zu verwenden, die auf jedem Rechner verfügbar waren, also aus dem Lieferumfang eines Betriebsystems. Verwendetete man eine andere Schrift, konnte sie oft einfach nicht angezeigt werden und wurde durch eine Standardschrift ersetzt.

Mit verbesserter Bildschirmdarstellung und Auflösung von Monitoren wurde die Idee von rechnerunabhängingen Webschriften wieder aufgegriffen und als erstes von Safari (2008) umgesetzt. In den folgenden Jahren gab es dann eine richtige Welle von Webfonts und deren Nutzung. Doch was sind Webfonts?

Einfach gesagt sind es Schriften, die für die Ausgabe auf Monitoren und mobilen Geräten optimiert sind und sich über den eigenen Server oder einem Dienstleisterserver auf Webseiten einbinden lassen. Es gibt bis jetzt noch keinen richtigen Standard und so sind verschiedene Webfont-Formate im Umlauf. Auch gibt es noch keine einheitlichen Lizenzbestimmungen – vom Anbieter abhängig kann man einen Webfont kaufen oder mieten.

Webfonts auf www.bundesregierung.de

Für Gestalter jedenfalls sind Webfonts ein Segen und für Unternehmen ein großer Nutzen. Neben neuen typografischen Möglichkeiten im Styling mit CSS-Codes, kann endlich ein Webauftritt durch die eigene Hausschrift individueller gestaltet werden, und somit einen größeren Widererkennungswert erlangen und mehr Harmonie mit den Printerzeugnissen schaffen.

15. März 2012
von Danny Micheel
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Image des vergessenen Kontinents

Imagekampagnen sind ja allgemein dafür da, um das Gute und Positive zu betonen, während negative Aspekte gerne mal ignoriert werden … Aber könnte man das wirklich einem Kontinent vorwerfen, der so schlecht in der öffentlichen Wahrnehmung steht, dass er sogar schon als vergessene Kontinent bezeichnet wird?

Die Wohltätigkeitsveranstaltung Comic Relief, hier zu Lande durch den Red Nose Day bekannt, hat sich daran gemacht den Blick auf den afrikanischen Kontinent zu schärfen – Es soll auf das Gute aufmerksam gemacht werden. Dafür wurde die Aktion See Africa Differently ins Leben gerufen. Grundlegend handelt es sich hierbei um einen Blog, allerdings sind hier auch News-Feeds zu anderen Websites zu finden, die sich ebenfalls mit Erfolgsgeschichten aus Afrika beschäftigen.

See Africa Different

Und all dies mit ansprechendem Design. Hintergrund mit Leinen-Textur, vergilbtes Papier, Headlines auf bunten Stoffstreifen, Grounge-Effekte – Afrika ist nicht hochglanz und kann trotzdem modern sein. Verbunden mit dem Webfont der AmericanTypewriter und überraschenden Fakten, ist es ein interessantes Design. Bisweilen etwas unübersichtlich und nicht ganz rund, aber wer ist schon perfekt?

9. März 2012
von Arvid Galka
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World of Websites: My Own Bike

My Own Bike

Die Temperaturen steigen, Sonnnenstrahlen vertreiben dunkle Winterwolken und endlich kann man im Freien laufen, ohne jeden Abend die Schuhe auf die Heizung stellen zu müssen. Der Winter ist weg, der Frühling ist da. Also im Grunde die beste Gelegenheit, sich ein wenig sportlich zu bewegen und das Auto stehen zu lassen. Der Fahrradhersteller myownbike UG aus Düsseldorf bietet jetzt auf seiner Webseite die Möglichkeit, sich sein Fahrrad selbst zu gestalten. Dabei können die Farben aller möglichen Fahrradteile angepasst werden. Das fertig gestaltete Zweirad kann dann natürlich bestellt werden.

Die Webseite macht auf den ersten Blick einen einfachen und aufgeräumten Eindruck. Alle veränderbaren Fahrradteile werden hervorgehoben, sobald man mit der Maus darüber fährt. So ist eine einfache und intuitive Bearbeitung sicher gestellt. Die Texte haben eine angenehme Lesegröße. Die Überschriften und deren Größe trennen die verschiedenen Inhaltsbereiche optisch sehr gut. Als Schrift wurde der Webfont Merriweather verwendet, der – aufgrund seiner Serifen – der Webseite etwas edles und seriöses verleiht. Außerdem ist eine Schrift mit Serifen im Internet noch immer eine Seltenheit und stets eine gelungene Abwechslung zur ausgedienten Arial oder Verdana. Alles in allem macht es Spaß, sich diese Webseite anzuschauen und sich sein Fahrrad zusammen zu basteln.

Zur Webseite: www.myownbike.de

1. März 2012
von Arvid Galka
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World of Websites: We believe in …

We believe in

Die französische Grafikagentur mit Sitz in Paris, Soleil Noir, hat mit dieser Webseite guten Vorsätze, beziehungsweise woran sie glauben, für das Jahr 2012 visualisiert. Die Navigation erfolgt einfach und geradlinig durch Scrollen mit der Maus. Die einzelnen Vorsätze werden durch spannende und ästhetisch ansprechende Animationen ergänzt.

Aus den hier genannten Punkten haben wir natürlich unsere Lieblinge bereits gefunden. Und wie sieht es bei Ihnen aus?

Zur Webseite: www.soleilnoir.net/believein

24. Februar 2012
von Danny Micheel
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Alles Neon?

Neonfarben dienen schon lange als Signal- und Warnfarben, und werden bevorzugt in Bereichen mit hohem Gefahrenpotential und für Schutzkleidung verwendet. Auch von PostIts und Textmarkern her kennt man diese künstlichen Farben. Seit den 80er Jahren werden Neonfarben auch gern mal in der Modeindustrie verwendet und erleben in den letzten Jahren sogar wieder ein Revival.

Da ist es klar, dass auch die Werbung ihre Finger nicht davon lassen kann. Leider werden die Farben meist in einer Masse und Zusammensetzung verwendet, die extrem augenfeindlich ist … zumindest, wenn man – wie ich – zu den Leuten gehört, denen diese Farben Augenschmerzen bereiten.

Aber ehrlich, wer kennt sie nicht, die großen Plakate der kleineren Elektronikläden? Große, fette Buchstaben in neongrüner Farbe mit neongelben Schatten auf weißem Grund und dazu noch Text in neonrot. Allerdings gibt es auch wirklich gute Gestaltungen mit Neonfarben, nur erfordert dies viel Fingerspitzengefühl. Die Zauberformel heißt hier, wie so oft, weniger ist mehr. Zum Beispiel ein schwarzes Plakat mit weißem Text und dazu grafische Elemente in besagten Neonfarben. Gestalterisch reduzierte Mappen mit schwarz-weißen Elementen, dazu ein einzelner breiter Neonstreifen. Oder auch schwarze Visitenkarten mit Neon Spirographen, wie aus der Hand von Jovanna Mendes de Souza:

Neon Visitenkarten

Es bewahrheitet sich also auch hier mal wieder: Man kann alles machen, aber sollte es nicht immer tun – oder zumindest wissen, wie man es richtig macht.